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Heimkinder in den 50er und 60er Jahren in Deutschland
Zum Einstieg zitiere ich aus einem Beitrag des EREV (Evangelischer Erziehungsverband, Bundesverband evangelischer Einrichtungen und Dienste e.V.):
Zitat
Veröffentlichung des Magazins „Der Spiegel“ zum Thema
Heimerziehung in den fünfziger Jahren
Die Zeitschrift „Der Spiegel“ hat eine Veröffentlichung zur Situation der Heimerziehung in den fünfziger und sechziger Jahren unter dem Titel „Schläge im Namen des Herrn“ herausgegeben, die an die vom „Spiegel“ ausgeführten Darstellungen unter dem Titel „Unbarmherzige Schwestern“ im Heft 21/2003 anknüpft. Im Mittelpunkt des geplanten Artikels sollen die Schicksale einzelner Heimkinder beleuchtet werden, die Gewalt in den Einrichtungen erfahren haben.
Der Vorstand des Evangelischen Erziehungsverbandes e.V. regt an, - unabhängig von der Frage, ob die eigene Einrichtung von den Recherchen des Spiegel-Autors erfasst wird - sich mit der Situation der Misshandlungen und Traumatisierungen in den Einrichtungen der Erziehungshilfe aktiv auseinander zu setzen. Vielen Betroffenen geht es vornehmlich um die Anerkennung des erfahrenen Leids. Es ist deshalb überlegenswert, ob die Betroffenen in die Einrichtung eingeladen werden und man sich ihnen (ggf. auch im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit) bewusst widmet.
...
Es wird empfohlen, sich deutlich von misshandelnden und herabwürdigenden Erziehungsmethoden zu distanzieren und das Bedauern über etwaig resultierende Traumatisierungen auszudrücken.
...
Die damaligen gesellschaftspolitischen und sozialen Verhältnisse unterscheiden sich gravierend von der heutigen Situation in den Mitgliedseinrichtungen. Die Methoden in den Einrichtungen waren überwiegend ein Spiegel der Methoden, die in Familien angewendet wurden (nicht nur in Heimen, sondern in dieser Zeit wurde auch in Familien geschlagen!)
Die aufgezeigten Missstände waren ein Auslöser für die veränderte Arbeit in den Erziehungshilfen (Stichwort: Heimbeiräte, Elternarbeit etc.).
Die heutige Ausstattung der Erziehungshilfe mit ausgebildeten Fachkräften und deren umfassenden Begleitung durch Supervision und Fachdienste garantiert weitgehend, dass sich derartige Missstände nicht wiederholen können.
Das Thema wird an verschiedenen Stellen auch bei uns im Haus behandelt. Über Ergebnisse zu berichten ist noch zu früh. So bald mehr wie oben zu sagen ist, steht es auf unserer Website.
sroeger
Heimkinder-Petition betreffend den damaligen Heimerziehungsmethoden bevor dem Bundestag.
Anhörung ehemaliger Heimkinder vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages
Am 11. 12. 2006 findet vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eine Anhörung ehemaliger Heimkinder statt.
Diese Anhörung ist das erste Resultat der im Auftrag des Vorstandes des Vereines ehemaliger Heimkinder e. V. eingereichten Petition an den Deutschen Bundestag.
Die wesentlichen Forderungen der Petition sind:
[1.] Die Anerkennung betroffener ehemaliger Heimkinder als Opfer von Menschenrechtsverletzungen,
[2.] die Regelung berechtigter Forderungen, die sich daraus ergeben,
[3.] die Ächtung der menschenverachtenden Erziehungspraxis in Heimen während der Zeit von 1945 bis 1975,
[4.] die Klärung der Frage fehlender Rentenanwartschaften bezüglich erzwungener unbezahlter Arbeit, für die keine Sozialversicherungsbeiträge entrichtet wurden,
[5.] die Erklährung, dass die in den Heimen verlangte und geleistete Kinderarbeit Unrecht gewesen ist,
[6.] die Gewährleistung der Finanzierung von Langzeittherapien der Traumata, an welchen viele der Betroffenen noch heute leiden,
[7.] die wissenschaftliche Aufarbeitung dieses unrühmlichen Kapitels in der Sozialgeschichte der Bundesrepublik,
[8.] die Berücksichtigung auch der ehemaligen Heimkinder in der ehemaligen DDR bei der Klärung all dieser Fragestellungen,
[9.] eine öffentliche Anhörung betroffener ehemaliger Heimkinder vor dem Deutschen Bundestag,
[10.] eine Ausstellung über die Lebenssituation ehemaliger Heimkinder in den Heimen der Zeit von 1945 bis 1975 unter Berücksichtigung ihrer Lebenssituation nach dem Heimaufenthalt,
[11.] die Anerkennung der moralischen Schuld des Staates an den Vorfällen in den Heimen während der besagten Zeit, die sich aus der Einweisungspraxis der Jugendämter und die mangelnde Heimaufsicht ergibt,
[12.] die Schaffung einer Unabhängigen Heimaufsicht für alle heute existierenden Heimformen (auch der Altenpflegeeinrichtungen), um zu gewährleisten, dass vergleichbares Unrecht, wie wir es erfahren mussten, in Deutschland in Gegenwart und Zukunft nicht mehr geschehen kann.
Es muss in Deutschland endlich ein Rechtsbewusstsein für die Rechte der Kinder entstehen, in dem unmissverständlich deutlich gemacht wird, dass die Menschenrechte uneingeschränkt für alle Menschen, also auch für Kinder gelten!
Es muss in Deutschland endlich ein Unrechtsbewusstsein dafür entstehen, dass die Verletzung der Menschenrechte ein Verbrechen, die Verletzung der Menschenrechte von Kindern ein Verbrechen an der Menschheit ist!
Eine ausführliche Erläuterung der Umstände, unter welchen betroffene ehemalige Heimkinder leben mussten, finden Sie unter "Thema".[ @ http://www.vehev.org/Thema.html ].
Einen Fragebogen zum Heimaufenthalt finden Sie hier] [ @ http://www.vehev.org/images/Fragebogen.pdf ]
QUELLE: Die Vereinswebseite des Verein ehemaliger Heimkinder e. V. @ http://www.vehev.org/index.html .
Die hier zitierte Bekanntgebung wurde vom Vereinsberater Michael-Peter Schiltsky formuliert und mit Zusage des Vereinsvorstandes, erstmalig Mitte November 2006, auf der Vereinswebseite veröffentlicht.
Im SPIEGEL wurde auch eingehend über dieses Thema berichtet am 13.11.2006 @ http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,448152,00.html ; und der gleiche Artikel, der am 13.11.2006 im SPIEGEL erschienen ist, wird ebenfalls wiedergegeben @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/M…Wensierski.html , in einer Webseite betrieben von Australien aus von einem heute sechzigjährigen ehemaligen Heimkind, der Fürsorgehöllen des "Wirtschaftswunder Westdeutschland", der 1960er Jahre (betrieben von mir, Martin Mitchell, selbst).
Last but not least, bin ich der Meinung, und hoffe Euch ebenfalls davon überzeugen zu können – und nicht nur die Anwälte, Anwalt-Anwärter, Juristen und Studenten der Rechtswissenschaften und die der Pädagogik und Politik unter Euch, aber jeden deutschen Bürger – sich die Frage zu stellen, wie er / sie dazu beitragen kann, dass diese Ziele, zum Wohle der ganzen Gesellschaft, auch umgesetzt und so schnell wie möglich verwirklicht werden können. Fühlt nicht auch Ihr Euch dazu verpflichtet?
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ehemaliges Heimkind« (30. November 2006, 11:08)
ENGLISCHE ÜBERSETZUNG der Heimkinder-Petition betreffend den damaligen Heimerziehungsmethoden in BRD
Hallo Allesamt !
In der Hoffnung, dass auch einige von Euch hier ziemlich gut Englisch verstehen, setzte ich jetzt einfach auch hier mal eine erweiterte englische Übersetzung mit eingehenden Erklärungen und Fußnoten in diesen Diskussions-Faden rein; denn diese professionelle juristisch verfasste englische Version der Petition “Ehemaliger Heimkinder” bevor dem Deutschen Bundestag, stellt, meiner Meinung nach, etwas genauer dar, was diese Petition im rechtwissenschaftlichen Sinne, ist und eigentlich erreichen will und soll – und hoffentlich dann auch erreichen wird, wenn sich der Deutsche Bundestag erstmalig damit befasst.
So “sehe” ich nicht nur meine Pflicht gegenüber meinen Mitmenschen, aber tue sie auch.
Horrific (hidden) POSTWAR GERMAN HISTORY unearthed !!! Justice at last for abused wards of the state being detained and slave laboured in ‘institutional care’ in (West) Germany by church and state (a couple of million of them between 1945-1975+; the exact number has not as yet been able to be determined) . However, whether these victims will in fact obtain justice remains to be seen.
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Hearing of former wards of the state who were being detained in ‘institutional care’ between 1945 and 1975, before the “Bundestag” Committee of the German Federal Parliament for receiving and hearing Petitions from concerned members of the public.
A hearing of former wards of the state who were being detained in 'institutional care' is to take place before the "Bundestag" Committee of the German Federal Parliament for receiving and hearing Petitions, on 11 December 2006.
The upcoming hearing is the result of a formal Petition brought before the Committee by the registered Association of former Wards of the State ("Verein ehemaliger Heimkinder e. V.") on behalf of its members by the chair of the Association [non-members, however, are not for that reason necessarily excluded from the Petition].
The pertinent points of the demands made contained in the Petition are:
[1] the formal recognition of former wards of the state who were being detained in 'institutional care' as victims of all manner of the violation of their human rights;
[2] formal and binding provisions to be made to meet in full all legitimate claims of the Petitioners that they may have against the State and be entitled to as a consequence of the formal recognition of the violation of their human rights;
[3] the formal condemnation as totally unacceptable even by yesteryears’ standards of the practices of detention, correction, discipline, incarceration, solitary confinement and "work therapy" [brute force and brutality, and in many instances practices of incarceration, solitary confinement, compulsion and discipline going far beyond those which were even back then referred to as "Black Paedagogy"] that were being used and applied in order to compel children and minors to comply with all orders they were given and all that was expected of them, including all work requirements, whilst detained in ‘institutional care’ in Germany during the period from 1945-1975;
[4] the clarification of the question of pension entitlements for forced unpaid slave labour that children and minors were compelled to perform in these institutions (predominantly in church enterprises enjoying total tax-free status) under the failure of their masters and proprietors at the time to pay relevant health and superannuation contributions in respect of the work performed;
[5] the formal recognition and admission that all forms of forced unpaid slave labour that children and minors were compelled to perform as wards of the state detained in 'institutional care' constituted an unlawful and illegal act on the part of the perpetrators, proprietors and enforcers alike;
[6] a formal undertaking and guarantee that all costs for short and long-term current and future treatment and therapy that these victims of institutional child abuse may require as a consequence of current, recurring and residual traumata, including all forms of post traumatic stress, resulting from their unjust and unconstitutional detention and abuse, will be met by the State, without fail;
[7] a scientific study of this whole ingnominious chapter in the social history of the German Federal Republic;
[8.] the consideration also, at the time when all these matters the subject of this Petition are being considered, of all similar events affecting former wards of the state who were being detained in 'institutional care' in the former East Germany [the former GDR – where the same ingnominious things happened to children and minors in 'institutional care', although to a far lesser extent than in the West];
[9] an actual open and public hearing before the "Bundestag" Committee of the German Federal Parliament for receiving and hearing Petitions, where former wards of the state who were being detained in 'institutional care' and are now the subject of this Petition are guaranteed an audience and will in fact be heard;
[10] an exhibition accurately depicting the institutional-life-situation of former wards of the state who were being detained in 'institutional care' in Germany during the period from 1945-1975 and of the conditions under which they were being detained and forced to perform unpaid slave labour, an exhibition which is not to exclude the desperate situation most of them found themselves in following their release, and many of them continue to find themselves in today, with a clear indication of how all these negative experiences shaped the remainder of their lives to almost every such individual’s serious detriment;
[11] the formal acknowledgement of full moral and legal responsibility by the State resulting from its failure to exercise duty of care (a) from the State-enacted and over decades applied child-internment policies and practices themselves and (b) from the totally inadequate supervision and control – in many cases indeed the total non-existence of supervision and control – over the institutions in which these children and minors were being detained by order of the State.
[12] the special creation of an independent Supervisory-Body overseeing all institutional care facilities currently existing or being planned (including all aged care facilities), in order to ensure, that similar abuses and human rights violations to those that former wards of the state detained in 'institutional care' had to suffer and endure in the past, in Germany, are not likely ever to occur again either in the present or in the future.
It is high time that Germany not only accept the constitutionally guaranteed and by international treaty covered Rights of the Child, but that it also without fail put into practice these Rights of the Child and that it leave no doubt at all that human rights in Germany apply to all citizen, adults and children alike, no matter what the age of any particular person.
It is high time that Germany begin to develop a real moral sensitivity to the grave injustices perpetrated when human rights of an individual are being violated and that it begin to realise and accept that abuse of the human Rights of the Child are equally a crime against humanity!
A detailed explanation and elucidation of the circumstances and conditions, under which former wards of the state who were being detained in 'institutional care' had to live and undergo unpaid slave labour, can be found under "Thema" [ @ http://www.vehev.org/Thema.html ].
A questionnaire for those of the former wards of the state detained in 'institutional care' who wish to participate in a survey, can be found here [ @ http://www.vehev.org/images/Fragebogen.pdf ].
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[ wird fortgesetzt sogleich im hiernach folgenden 2. Teil ]
ENGLISCHE ÜBERSETZUNG der Heimkinder-Petition betreffend den damaligen Heimerziehungsmethoden in BRD
See too the article in English “Horrors of post-war German foster homes are exposed” in THE INDEPENDENT (United Kingdom) @ http://news.independent.co.uk/europe/article345281.ece (where it first appeared, but can no longer be found) and the reproduction of that article here @ http://www.heimkinder-ueberlebende.info/…02-06_No01.html (at that location scroll down one third of the page on the monitor).
See too a short article in English by DIE WELTWOCHE, 17.02.2006(Switzerland) on this topic @ http://www.signandsight.com/features/622.html (at that location scroll down half-way on the page on the monitor).
See too the article in English “ [German] Group Claims Rampant Abuse in Children's Homes” by DEUTSCHE WELLE (German National Broadcasting Service) reproduced here @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/D…e_29.05.04.html .
See too the article in English “THE FORGOTTEN CHILDREN AND JUVENILES OF POST-WAR WEST-GERMANY (1945-1985) ” authored by a former ward of the state detained in 'institutional care' (in a Magdalene Sisters Laundries like institution in Dortmund in the 1960ies), Gisela Nurthen, the initiator of this whole campaign on behalf of the German "Heimkinder", who has unfortunately since passed away (†22 Dec. 2005) @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/T…st-Germany.html .
See too the website in German of SPIEGEL-Journalist Peter Wensierski @ www.wensierski.info or www.schlaege.com the author of “Schläge im Namen des Herrn – Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik” = “Beaten in God’s Name – The hidden history of institutionalised children [Wards of the State] in the Federal Republic of Germany [1945-1975+]”.
See too the website (85% in German; 15% in English) of the Australian Martin Mitchell (D.o.B. 28.07.1946) (former ward of the state detained in 'institutional care' in a Protestant institution [fundamentalist Evangelical-Lutheran] “Freistatt” in an vast peat bog on the heath in Lower Saxony, West-Germany, in the 1960ies; who migrated to in Australia at age 17 in 1964) @ www.heimkinder-ueberlebende.org or www.freistatt.de.vu or www.diakoniefreistatt.de.vu or www.care-leavers-survivors.org (any of these URL will take you there).
What is expected of the German Government and the two official German Churches (Catholic and Protestant) who were – and continue to be – in partnership with the State, on the examples of (a) the Irish “institutional child abuse scandal” and its resolution, (b) the Canadian “residential schools” fiasco and its resolution and (c) the Australian “child migrants“, “stolen generation(s)” and “stolen wages” cases and their resolution (all of which are ongoing matters being dealt with in the various jurisdictions under Australia's federal system):
(a) Ireland:
for example @ http://www.theage.com.au/articles/2003/1…l?from=storyrhs and @ http://findarticles.com/p/articles/mi_qa…203/ai_n9026785 ; see too @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/V…07.10.2004.html ;
(b) Canada:
“Awaye!” 10 November 2006 - Healing the First Nations Summary: ... Download Audio 10112006 – A historic agreement to compensate victims of the notorious residential schools system is about to come into effect in Canada. The First Chief of the Assembly of First Nations, Phil Fontaine... Healing the First Nations Listen Now ... http://www.abc.net.au/rn/awaye/stories/2006/1782718.htm ;
see too:
1.) Institutional Child Abuse: Apologising for Serious Wrongdoing: Social, Psychological and Legal Considerations, Report of May 1999, Final Report authored by SUSAN ALTER, Researcher, prepared for Law Commission of Canada, @ http://web.archive.org/web/2003122808072…tml/apology.asp ;
2.) Law Commission of Canada: Institutional Child Abuse - Restoring Dignity: Responding to Child Abuse in Canadian Institutions.
(An Executive Summary of this Report is available under separate cover: ISBN: 0-662-64474-3 and CAT: JL2-7/2000-1); [ http://www.lcc.gc.ca ]. © Minister of Public Works and Government Services, 2000).
Full length Report, March 13, 2000: ISBN: 0-662-28154-3 and CAT: JL2-7/2000-2E @ http://www.lcc.gc.ca/research_project/child_abuse-en.asp ;
3.) Short Version of Report under point No. 1.) hereof, prepared by Martin Mitchell as far back as 9. December 2003 and sent to all relevant German Federal Government Departments @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/I…ort_CANADA.html ;
(c) Australia:
1.) @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/T…_-_QLD-UNI.html ;
2.) @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/A…30.08.2004.html ;
3.) @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/T…_30.8.2004.html ; and
4.) @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/A…30.08.2004.html .
The German version of the above document translated from German into English may be viewed @ Heimkinder Petition [above, or @ http://www.vehev.org/index.html ].
ENGLISH TRANSLATION: translated, refined and reformulated by Martin Mitchell.
The uppermost Introductory Heading outside the main text box containing the petition was formulated and added by Martin Mitchell.
This English language document, without any alterations being made to it, may be copied, reproduced and republished at will, by whatever means, anywhere, without prior permission of the translator and its original publisher.
Mit freundlichen Grüssen aus dem heißen (immer heißer werdenden), wasserarmen Australien !
Martin Mitchell
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Ehemalige Heimkinder - Pressegespräch - Montag, 11.12.2006 - in Berlin.
Nach der “Anhörung vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zu der Petition des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.” findet im Saal von Gangway e. V., Schumannstraße 5, Berlin-Mitte, um 17 Uhr, ein Pressegespräch statt. Danach Lesung von Lebensberichten Betroffener und offenes Gespräch mit Erläuterungen zu einem unrühmlichen Kapitel deutscher Sozialgeschichte der Nachkriegszeit.
Wegbeschreibung zum Saal von Gangway e. V.:
Nach Anreise mit der Bahn
Vom S-Bahnhof sowohl wie U-Bahnhof „Berlin-Friedrichstraße“. Von dort aus über die unter dem S-Bahnhof liegenden Schienenstrang entlang führende Spree-Fußgängerbrücke gehen. Den am Spreeufer entlanglaufenden Schiffbauerdamm überqueren. Weiter in die direkt voraus liegende Albrechtstraße und diese bis zum Ende durchgehen (an der Marienstraße vorbei und über die Reinhardtstraße hinüber). Am Ende der Albrechtstraße links in die Schumannstraße einbiegen. Schumannstraße 5 liegt auf der linken Straßenseite. (Fußweg ca. 5 Min.)
Dies ist das Gebäude in dem sich der Saal von Gangway e. V. befindet:
[img]http://www.bmiag.de/typo3temp/pics/72d1057049.jpg[/img]
Betreffend Gangway e. V. selbst, siehe @ http://www.gangway.de/cms/asp/user.asp?c…1id=1&cat2id=13 und @ http://www.gangway.de/cms/asp/user.asp?c…ngway&cat1id=1.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ehemaliges Heimkind« (2. Dezember 2006, 09:33)
Re: Ehemalige Heimkinder verlangen ihr Recht - Medien Berichte.
Die eingehensten bisherigen Berichte und Zusammenfassungen über das was auf der am Montag den 11. Dezember 2006 stattfindenden nicht-öffentlichen (drei-stündigen) Anhörung Ehemaliger Heimkinder vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags geschah und was es bewirkt hat und was es auch weiterhin bewirken soll und ( hoffentlich ! ) bewirken wird, sind jetzt hier zu finden:
1.) Aktuelle Ausgabe Aachener Nachrichten vom 13.12.2006, online gestellt @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/E…13.12.2006.html
2.) Der Tagesspiegel-online vom 13.12.2006 @ (a) http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/13.12.2006/2960063.asp und (b) www.heimkinder-ueberlebende.org/Leitende…11.12.2006.html
3.) HZ-online vom 15.12.2006 @ http://www.hz-online.de/index.php?mode=f…gin=0&id=265616
4.) BIETIGHEIMER ZEITUNG ONLINE @ http://www.bietigheimerzeitung.de/html/n…artikel=2582604
5.) RBB-online vom 12.12.2006 (zum lesen; und zum hören) @ http://www.inforadio.de/static/dyn2sta_a…9_article.shtml
6.) RBB-online STILBruch @ http://www.rbb-online.de/_/stilbruch/bei…ey=5183166.html
7.) Weitere Medien-Berichte zum Thema, sobald uns diese bekannt werden, werden immer sofort hier angegeben @ www.schlaege.com/html/aktuelles.html / www.wensierski.info/html/aktuelles.html
Eine öffentliche ( irgendwo veröffentlichte ) offizielle Stellungnahme der Deutschen Bundesregierung selbst, zu dieser Sache, bleibt jedoch – bisher – weiterhin aus (was für mich, als Ausländer, überhaupt nicht nachvollziehbar ist).
Leider besteht auch keine Garantie, dass die oben aufgeführten Medien-Berichte, überall wo sie jetzt erscheinen – online – bestehen bleiben werden ( / bestehen bleiben dürfen ).
Mit herzlichen Grüssen aus dem heißen (immer heißer werdenden), wassersarmen Australien.
Wünsche Euch allen auch Fröhliche Weihnachten und eine Guten Rutsch ins Neue Jahr !
Ehemaliges Heimkind
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ehemaliges Heimkind« (16. Dezember 2006, 06:51)
Deutsche Sozialgeschichte wert zu lesen und zu studieren und daraus zu lernen
Mir ist gerade erst aufgefallen, dass sich jemand hier besonders die Mühe gemacht hat, dieses Thema "Heimkinder in den 50er und 60er Jahren in Deutschland" - und somit wohl auch das SPIEGEL-Buch "Schläge im Namen des Herrn - Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik", auf welches sich dieses Thema bezieht, und welches dieses Thema erst einmal an die Öffentlichkeit gebracht hat, mit drei
[ THUMBS DOWN ] abzuwerten versucht; und damit wiederum versucht den Opfern ihre Würde zu nehmen; aber natürlich zu feige ist, sich zu identifizieren. Dieser Versuch der Entwertung wird diesem Menschen / diesen Menschen aber nicht gelingen, denn die ganze Welt weiß jetzt endlich was damals in Westdeutschland in den Heimen abging. Es ist nicht mehr möglich zu verschweigen und zu verdrängen; auch nicht mit
[ THUMBS DOWN ]. Das Verhalten aller damalig Verantwortlichen dagegen allerdings verdient ein definitives
THUMBS DOWN.Übrigens hatte der Evangelische Presse Dienst (epd) selbst am 15.12.2006 den folgenden Artikel @ www.epd.de:80/sozial/sozial_index_46875.html veröffentlicht: "Beschwerden wurden mit Prügel erledigt", ein Artikel der aber leider jetzt nicht mehr dort auffindbar ist. Wenn man diesen Artikel in Zukunft lesen will, muss man eine Kreditkarte besitzen und ihn kaufen. Wie viele der damaligen Heimkinder-Opfer aber besitzen heute eine Kreditkarte, oder das Geld dazu "zehn epd-Artikel" "auf einmal" "für 20 Euro" zu erwerben (die schriftlich niedergesetzte "Geschäftbedingung der EKD"). [ NACHTRAG für diesen Abschnitt: Habe, in "Vorschau", mal gerade diesen Link ausprobiert, und siehe da - zu meimen Erstaunen - ist der zuvor von mir erwähnte epd-Artikel wieder online (womöglich als Resultat meiner Beschwerde, dass er weg war, anderswo) ].
Desweiteren möchte ich Euch alle auf einen neuen SPIEGEL-Artikel zu diesem Thema aufmerksam machen, der am 28. Dezember 2006 im SPIEGELonline, unter der Überschrift "HEIMKINDER - Kein Tag, an dem ich nicht mit Angst ins Bett ging und mit Angst aufstand" @ http://www.spiegel.de/politik/deutschlan…,456655,00.html erschienen ist.
Liebe Grüsse und die Besten Wünsche fürs Neue Jahr wünscht Euch
Ehemaliges Heimkind
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ehemaliges Heimkind« (8. Januar 2007, 06:06)
Alle damaligen Profiteure müssen zur Rechenschaft gezogen werden.
Wer waren die Industriellen, wer waren die Individien, wer waren die Firmen, Großkonzerne und Institutionen, für die Heimkinder im Nachkriegsdeutschland – im "Wirtschaftwunder Westdeutschland" – umsonst arbeiten mußten, ob durch die Schuld der Kirchen (vorwiegend die Betreiber der Heime) oder die Schuld des Staates (Lieferer der minderjährigen Arbeitskräfte an die Heime) oder die Schuld der Wirtschaftsunternehmen und Nutznießer der Zwangsarbeit selbst (viele, die gleichen, die auch von der Arbeitskraft unentlohnter junger fremdländischer Zwangarbeiter im Dritten Reich profitiert haben)?
Sind all diese – all die, die (übrigens - in Westdeutschland - völlig zuwider dem Grundgesetzt!) an dieser Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen teilgenommen und profitiert haben, und ihre Rechtsnachfolger – heute bereit an einer Wiedergutmachung teilzunehmen und alle damalig von dieser unrechtmäßigen Bereicherung, durch (Kinder)Sklavenhalterei, Betroffnenen, zu kompensieren?
Wäre es nicht auch geradezu in ihrem eigenen Interesse (for their personal and corporate image), für alle heute verantwortungvollen Bürger und Geschäftsunternehmen, die damals Nutznießer solcher "Arbeitsvereinbarungen" waren und davon profitiert haben (nicht wenige von ihnen auch damals schon mit engen internationalen Verbindungen), sich ihrer Vergangenheit zu stellen und sich freiwillig an einem Schadenersatzfond zu beteiligen?
Bitte helft den Betroffenen eine vollständige Liste aller damalig für diese unbezahlte (Kinder)Zwangsarbeit verantwortlichen Geschäftsinhaber und Individien zusammenzustellen und zur Veröffentlichung vorzubereiten. Jeder der etwas zu der Zusammenstellung dieser Liste beitragen kann, ist herzlich eingeladen mitzuhelfen.
Dieser Aufruf geht erstmalig an die Öffentlichkeit Heiligabend 2006 [ 24.12.2006 ], und wurde initiert von "Ehemaliges Heimkind", Martin Mitchell (Jahrgang 1946), Betreiber, seit 17. Juni 2003, der Hilfeleistungs- und Aufklärungswebseite für "Ehemalige Heimkinder" Heimkinder-Ueberlebende.org @ www.heimkinder-ueberlebende.org / www.care-leavers-survivors.org
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Absolutes Verbot aller Formen von Zwangsarbeit (Pflichtarbeit) !
Absolutes Verbot aller Formen von Zwangsarbeit (mit einer genauen Definition all dieser)
IAO Übereinkommen @ http://www.ilo.org/ilolex/german/docs/convdisp1.htm
Übereinkommen 29 – Übereinkommen über Zwangs- oder Pflichtarbeit, 1930
Artikel 2
1. Als "Zwangs- oder Pflichtarbeit" im Sinne dieses Übereinkommens gilt jede Art von Arbeit oder Dienstleistung, die von einer Person unter Androhung irgendeiner Strafe verlangt wird und für die sie sich nicht freiwillig zur Verfügung gestellt hat.
2. Als Zwangs- oder Pflichtarbeit im Sinne dieses Übereinkommens gelten jedoch nicht
[ … ]
(c) jede Arbeit oder Dienstleistung, die von einer person auf Grund einer gerichtlichen Verurteilung verlangt wird, jedoch unter der Bedingung, daß diese Arbeit oder Dienstleistung unter Überwachung und Aufsicht der öffentlichen Behörden ausgeführt wird und daß der Verurteilte nicht an Einzelpersonen oder private Gesellschaften und Vereinigungen verdingt oder ihnen sonst zur Verfügung gestellt wird;
Relevante Auszüge aus
http://www.ilo.org/public/german/standar…pdf/rep-i-b.pdf
Bericht des Generaldirektors
Eine globale Allianz gegen Zwangsarbeit
Gesamtbericht im Rahmen der Folgemaßnahmen zur Erklärung der IAO über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit
INTERNATIONALE ARBEITSKONFERENZ - 93. TAGUNG 2005
Bericht I (B) (Rev.)
INTERNATIONALES ARBEITSAMT – GENF
@ S. 5ff
TEIL I
Verständnis und Messung der Zwangsarbeit in der heutigen Zeit
1. Zwangsarbeit B] : Definitionen und Konzepte[/B]
[ ………. ]
Bestimmung der Merkmale von Zwangsarbeit
12. […] Die andere grundlegende IAO-Urkunde, das Übereinkommen (Nr. 105) über die Abschaffung der Zwangsarbeit, 1957, bestimmt, daß Zwangsarbeit niemals für Zwecke der wirtschaftlichen Entwicklung oder als Mittel politischer Erziehung, als Maßnahme der Diskriminirung, als Maßnahme der Arbeitsdisziplin oder als Strafe für die Teilnahme an Streiks eingesetzt werden darf (Article 1). […]
13. […] Zwangsarbeit stellt eine schwere Menschenrechtsverletzung und Einschränkung der menschlichen Freiheit dar, wie sie in den einschlägigen IAO-Übereinkommen und in anderen internationalen Instrumenten über Sklaverei, sklavereiähnliche Praktiken, Schuldknechtschaft oder Leibeigenschaft definiert wird.
14. Die IAO-Definition der Zwangsarbeit umfaßt zwei grundlegende Elemente: Die Arbeit oder Dienstleistung wird unter Androhung einer Strafe verlangt und sie wird unfreiwillig verrichtet. […] Bei der [angedrohten] Strafe braucht es sich nicht um strafrechtliche Maßnahmen zu handeln, sondern sie kann auch die Form eines Verlustes von Rechten und Privilegien annehmen. […]
[ ………. ]
16. […] Eine Zwangsarbeitssituation wird jedoch durch die Art der Beziehung zwischen einer Person und einem "Arbeitgeber" und nicht durch die Art der verrichteten Tätigkeit bestimmt, wie schwer oder gefährlich die Arbeitsbedingungen auch immer sein mögen. Auch ist die Rechtmäßigkeit oder Unrechtmäßigkeit der Tätigkeit gemäß der innerstaatlichem Gesetzgebung [oder ein privates Arrangement oder eine Dispensation die Unrecht-mäßigkeit zu dulden] nicht maßgeblich für die Bestimmung, ob es sich um erzwungene Arbeit handelt oder nicht. […] Auch braucht eine Tätigkeit nicht offiziell als "Wirtschaftstätigkeit" anerkannt zu werden, um unter den Begriff "Zwangsarbeit" fallen zu können. So wird ein kindlicher oder erwachsener Bettler [Knecht, Diener oder Putzer], der unter Zwang tätig ist, als Zwangsarbeiter angesehen.
[ ………. ]
Ein universelles Konzept mit innerstaatlichen Abweichungen
29. Ein wesentliches Prinzip, daß Maßnahmen gegen Zwangsarbeit zugrunde liegt, besteht darin, daß diese Praxis als ein schweres Verbrechen behandelt werden muß. Wie in dem ersten einschlägigen Übereinkommen der IAO klar festgestellt wird, ist die illegale Auferlegung von Zwangsarbeit unter Strafe zu stellen, und die Mitglieder, die das Übereinkommen ratifizieren, sind verpflichtet, dafür zu sorgen, daß die ergriffenen Strafmaßnahmen wirksam sind und streng vollzogen werden (Artikel 25). […]
30. […] In allen Gesellschaften besteht ein Risiko flagranter Formen von Zwangsarbeit, bei denen sowohl die einzelnen Opfer als auch die einzelnen Täter ermittelt werden können. In solchen Fällen müssen die Täter mit der vollen Härte des Gesetzes als Verbrecher bestraft werden. Die Opfer [von Zwangsarbeit] müssen durch Rechtsvorschriften, Maßnahmen und Programme unterstützt werden, und sie müssen in den Genuß von geeigneten Rehabilitationsmaßnahmen kommen und Arbeit mit angemessener Entlohnung erhalten.
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Und um noch einmal besonders hervor zu heben
@ S. 6 – Box 1.1
Ermittlung von Zwangsarbeit in der Praxis
Fehlende Einwilligung in die (Unfreiwilligkeit der) Arbeit (der "Weg" in die Zwangsarbeit)
* "Sklaven"- oder Schuldknechtschaftsstatus aufgrund von Geburt/Abstammung
* Verschleppung oder Entführung
* Verkauf einer Person an jemand anders
* Inhaftierung am Arbeitsort – in Gefängnis oder in privater Haft
* Psychologischer Zwang, d.h. ein Arbeitsbefehl, verstärkt durch eine glaubwürdige Androhung einer Strafe bei Nichtbefolgung des Befehls
* Herbeigeführte Verschuldung (durch Buchfälschung, überzogene Preise, Wertminderung der erzeugten Güter oder Dienstleistungen, Wucherzinsen usw
* Täuschung oder falsche Versprechungen hinsichtlich der Art und Bedingungen der Arbeit
* Einbehaltung und Nichtzahlung von Löhnen
* Einbehaltung von Ausweisen oder anderen wertvollen persönlichen Sachen
Androhung einer Strafe [B](das Mittel), um jemanden in[/B] Zwangsarbeit zu halten
Tatsächliche oder glaubwürdige Androhung von:
* Körperliche Gewalt gegen den Arbeitnehmer oder Familienangehörige oder enge Mitarbeiter
* Sexuelle Gewalt
* Übernatürlichen Vergeltungsmaßnahmen
* Freiheitsentzug oder sonstiger Inhaftierung
* Finanziellen Strafen
* Denunzierung bei den Behörden (Polizei, Einwanderungsbehörden usw) und Abschiebung
* Entlassung aus der derzeitigen Beschäftigung
* Ausschluss von künftiger Beschäftigung
* Ausschluss aus dem gemeinschaftlichen und sozialen Leben
* Entzug von Rechten oder Privilegen
* Entzug von Nahrung, Unterkunft oder sonstigen Notwendigkeiten
* Versetzung an einen Arbeitsplatz mit noch schlechteren Arbeitsbedingungen
* Verlust des sozialen Status
Nach diesen von Deutschland ratifizierten Kriterien dieses völkerrechtlichen Übereinkommens (IAO-Übereinkommen C029), was die damalige Situation institutionalisierter "Ehemaliger Heimkinder" "in ‘Arbeitstherapie’" betrifft, sind die Kirchen, ist der Staat, und ist das Kapital "schuldig", "schuldig", "schuldig", wie angeklagt, ohne jeden Zweifel !
Zusammengestellt und zur Verfügung gestellt von Martin Mitchell in Australien (Karfreitag – 7. April 2007)
Einzig verantwortliche Person für diese Veröffentlichung: Martin Mitchell in Australien: © 2007.
Darf weiterveröffentlicht und weiterverbreitet werden (mehrfarbig, genau so wie es ist) und mit Quellenangabe und Urheberrechtserwähnung !
Martin Mitchell
Betreiber seit dem 17. Juni 2003 der Webseite Heimkinder-Ueberlebende.org @ www.heimkinder-ueberlebende.org / www.care-leavers-survivors.org sowohl wie Betreiber von "Ehemalige Heimkinder" Blog @ www.heimkinderopfer.blogspot.com .
Aufarbeitung und Wo stehen wir Heute?
Die Hannoversche Diakonie, hat die Fastenzeit dazu genutzt, um auf die Hartz IV Empfänger aufmerksam zu machen. Jeder sollte genauso Leben, wie ein Hartz IV Empfänger.
Ich fand die Idee nicht schlecht und dafür gibt es bei den Leuten, die sich strikt daran gehalten haben 10 Punkte von mir.
Was ist aber mit den Frührentner?
Was ist mir den Renteran, die weit über 65 sind?
Sie haben fast das gleiche Geld, wie ein Hartz IV Empfänger.
Müssen davon aber sehr fiel Medikamente bezahlen, so das Kaum noch etwas zu Leben bleibt.
Gerade viele ehemalige Heimkinder, sind aufgrund Ihrer Erlebnisse, so stark beeinträchtigt, so das sie Kaum am normalen Arbeitleben mit über 50 nicht mehr teilnehmen können?
Wie verhält sich da die Diakonie?
Alte und Frühberedetet zu verstehen und sie täglich ein wenig zu unterstützen.
Ich spreche, hier einmal den Punkt Heimkinder an, sehe das ganze Komplexer.
Wie kann die Diakonie, Alte und Kranke Menschen unterstützen, die keine Angehörigen mehr haben oder überhaupt Haben?
Sie aus Ihrer Isolation herausholen?
Sie bei Ihren Einkäufen begleiten!
Ein Organisation gründen, wo Medikamente gesammelt werden, um diese Bedürftigen zukommen zu lassen, natürlich mit genauer Prüfung durch einem oder Zwei Ärzte. Es gibt sicherlich auch Ärzte in Deutschland die mitziehen würden..
chronisch Kranke, die in Frührente gehen mussten und alte Menschen die Hilfe brauchen. Ich weis von einer 80 Jährigen das Ihr gerade mal 40 Euro zum Leben bleiben, weil sie soviel an Medikamenten bezahlen muss.
Wäre da nicht Hilfe angebracht?

Bundesweit, solch eine Hilfestellung einzurichten? Das gibt wieder Arbeitsplätze und die Würde der Menschen, die sich über all die Jahre so gequält haben, ein wenig zu erleichtern und gegebenfalls wieder herstellen, wenigsten im Alter.
In Berlin, hat man den Eindruck, Sie Wissen im Augenblick nicht, Wohin mit Ihrem vielen Geld und Menschen verhungern in Berlin vor Ihren hohen Anwesen, auf der Strasse, gleich nebenan, wo sie nicht wissen wie verteilen wir das _Geld.
Was tut die Diakonie, die ja auch mit einigen Millionen Subventioniert wird, von Staat, für die Hilfebedürftigen unter uns?
Wie kann Hilfe zur Selbsthilfe aussehen?
Die Krankenkassen, interessiert das recht wenig, weil Sie nämlich das ganze Dilemma wollten. Sie stellten die Forderungen an die Regierung.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freunen.
Trozkopf
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