Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags gibt „Ehemalige Heimkinder-Projekt“ in Auftrag !!!
Betroffene, Unterstützer und Interesssierte !
( von Eurem Korrespondenten in Australien )
Der „Bundesverband für Erziehungshilfe e. V.“ ( AFET ) gibt bekannt
@ http://www.afet-ev.de/aktuell/AFET_inter…eimerz_50er.php
[ das Erscheinungsdatum dieser Bekanntgebung im Internet ist Dienstag, 18. November 2008, 14:00 Uhr ]
»Aktuelle Themen
AFET-intern
Heimerziehung der 50/60er Jahre
AFET und DIJuF [ „Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V.“ ] wurden vom Petitionsausschuss [ des Bundestags ] gebeten, eine Konzeption für ein Projekt zu erstellen. Hintergrund ist, dass seit einigen Jahren Menschen öffentlich auf ihr Leid aufmerksam machen, das ihnen als Fürsorgezöglinge in der Zeit zwischen 1950 und 1970 in Einrichtungen der freiwilligen Erziehungshilfe und Fürsorgeerziehung der Bundesrepublik widerfahren ist. Sie beklagen nachhaltige Schädigung durch die erfahrene körperliche und seelische Grausamkeit, entwürdigende Erziehungsmaßnahmen und Misshandlung, aber auch Renteneinbußen durch Zwang zur Arbeit ohne entsprechende Sozialversicherung.
Aufgrund von Eingaben Ehemaliger an den Petitionsausschuss des Bundestags in 2006 hat sich dieser seitdem intensiv mit dem Thema befasst. Nach mehreren Beratungsterminen, Anhörungen von Betroffenen und Sachverständigen sieht und anerkennt der Petitionsausschuss [ des Bundestags ], dass Kinder und Jugendliche in Erziehungsheimen dieser Zeit Unrecht erlitten haben können und bedauert dies zutiefst.
Im Rahmen seiner Beratungen kam der Petitionsausschuss [ des Bundestags ] zu dem Schluss, dass eine gründliche Aufarbeitung der Problematik mit dem üblichen parlamentarischen Verfahren nicht zu leisten ist. Vor diesem Hintergrund bat er im Juni 2008 die Vorsitzenden von AFET und DIJuF (Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht), Herrn Kröger und Herrn Mörsberger zu einem Berichterstattergespräch. Erörtert wurde eine mögliche Aufarbeitung des Themas im Rahmen eines Projekts.
AFET und DIJuF wurden vom Petitionsausschuss [ des Bundestags ] gebeten, eine Konzeption für ein Projekt zu erstellen, das auf der Basis einer Projektskizze des Petitionsausschusses
a) eine fachlich seriöse und gründliche Aufarbeitung der Geschichte ermöglicht
b) einen ernsthaften und moderierten Austausch zwischen den Betroffenen, Beteiligten und weiteren Fachleuten/Wissenschaftlern ermöglicht
c) dem Petitionsausschuss [ des Bundestags ] Lösungsmöglichkeiten zur Genugtuung der Betroffenen und damit zur Befriedung des Problems vorschlägt.
AFET und DIJuF sind dieser Bitte nachgekommen und haben eine Rahmenkonzeption [ http://www.afet-ev.de/aktuell/AFET_inter…tkonzeption.pdf ] für ein solches Projekt erstellt, das sie dem Petitionsausschuss [ des Bundestages ] am 01.08.2008 zusandten.
Parallel zu dieser notwendigen nationalen Aufarbeitung dieses Themas sieht der AFET seine diesbezügliche verbandsinterne Verantwortung.
Seit Ende 2006 befasst er sich mit diesem Thema. Anfang 2008 führte er in Kooperation mit der Uni Koblenz, Herrn Prof. Schrapper, ein Expertengespräch durch, zu dem neben BetroffenenvertreterInnen WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen eingeladen waren.
Die Dokumentation des Gesprächs ist in der Reihe „Koblenzer Schriften“ veröffentlicht und über die Uni Koblenz erhältlich.
Für die geschichtliche Aufarbeitung ist von Bedeutung, dass im AFET zum einen die Leitungsebene der Heime und der örtlichen Jugendämter, der Landesjugendämter und der Wohlfahrtsverbände vertreten war und ist.
Zum anderen war und ist Aufgabe des AFET die Qualifizierung der Fachebene der öffentlichen Erziehung.
Vor diesem Hintergrund muss sich der Verband fragen lassen, ob und in wiefern er Zwang und Gewalt und entwürdigende Erziehungsmaßnahmen in der Erziehung ausreichend intensiv im Rahmen seiner verbandlichen Möglichkeiten thematisiert hat. Dieser Verantwortung stellt sich der AFET indem er die vorhandenen Unterlagen aus dieser Zeit sichtet und bewertet.
Die konkrete Umsetzung von Erkenntnissen und Diskussionsergebnissen in den Praxisalltag lagen und liegen nicht im Aufgaben- und Verantwortungsbereich des AFET. Damit trägt er Verantwortung für Entwicklungen, jedoch keine Verantwortung für konkrete Umsetzungen bzw. für konkretes Fehlverhalten.
Die ersten Ergebnisse der Aufarbeitung seines verbandlichen Einwirkens auf die Praxis zu den genannten Themenbereichen wird der AFET im ersten Quartal 2009 bekannt geben.
Download als PDF-Dokument [ http://www.afet-ev.de/aktuell/AFET_inter…tkonzeption.pdf ] «
Desweiteren, siehe auch das Impressum des „Bundesverband für Erziehungshilfe e. V.“ ( AFET ) @ http://www.afet-ev.de/impressum.php
»Impressum
AFET – Bundesverband für Erziehungshilfe e.V.
Osterstraße 27
30159 Hannover
Tel.: 0049 (0)511 / 35 39 91 40
Fax: 0049 (0)511 / 35 39 91 50
E-Mail: info@afet-ev.de
Verantwortlich für den Inhalt:
Cornelie Bauer, Geschäftsführerin
E-Mail: bauer@afet-ev.de
Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Hannover
VR 2573
Steuernummer: 25/206/21022 «
( von Eurem Korrespondenten in Australien )
Der „Bundesverband für Erziehungshilfe e. V.“ ( AFET ) gibt bekannt
@ http://www.afet-ev.de/aktuell/AFET_inter…eimerz_50er.php
[ das Erscheinungsdatum dieser Bekanntgebung im Internet ist Dienstag, 18. November 2008, 14:00 Uhr ]
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AFET-intern
Heimerziehung der 50/60er Jahre
AFET und DIJuF [ „Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V.“ ] wurden vom Petitionsausschuss [ des Bundestags ] gebeten, eine Konzeption für ein Projekt zu erstellen. Hintergrund ist, dass seit einigen Jahren Menschen öffentlich auf ihr Leid aufmerksam machen, das ihnen als Fürsorgezöglinge in der Zeit zwischen 1950 und 1970 in Einrichtungen der freiwilligen Erziehungshilfe und Fürsorgeerziehung der Bundesrepublik widerfahren ist. Sie beklagen nachhaltige Schädigung durch die erfahrene körperliche und seelische Grausamkeit, entwürdigende Erziehungsmaßnahmen und Misshandlung, aber auch Renteneinbußen durch Zwang zur Arbeit ohne entsprechende Sozialversicherung.
Aufgrund von Eingaben Ehemaliger an den Petitionsausschuss des Bundestags in 2006 hat sich dieser seitdem intensiv mit dem Thema befasst. Nach mehreren Beratungsterminen, Anhörungen von Betroffenen und Sachverständigen sieht und anerkennt der Petitionsausschuss [ des Bundestags ], dass Kinder und Jugendliche in Erziehungsheimen dieser Zeit Unrecht erlitten haben können und bedauert dies zutiefst.
Im Rahmen seiner Beratungen kam der Petitionsausschuss [ des Bundestags ] zu dem Schluss, dass eine gründliche Aufarbeitung der Problematik mit dem üblichen parlamentarischen Verfahren nicht zu leisten ist. Vor diesem Hintergrund bat er im Juni 2008 die Vorsitzenden von AFET und DIJuF (Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht), Herrn Kröger und Herrn Mörsberger zu einem Berichterstattergespräch. Erörtert wurde eine mögliche Aufarbeitung des Themas im Rahmen eines Projekts.
AFET und DIJuF wurden vom Petitionsausschuss [ des Bundestags ] gebeten, eine Konzeption für ein Projekt zu erstellen, das auf der Basis einer Projektskizze des Petitionsausschusses
a) eine fachlich seriöse und gründliche Aufarbeitung der Geschichte ermöglicht
b) einen ernsthaften und moderierten Austausch zwischen den Betroffenen, Beteiligten und weiteren Fachleuten/Wissenschaftlern ermöglicht
c) dem Petitionsausschuss [ des Bundestags ] Lösungsmöglichkeiten zur Genugtuung der Betroffenen und damit zur Befriedung des Problems vorschlägt.
AFET und DIJuF sind dieser Bitte nachgekommen und haben eine Rahmenkonzeption [ http://www.afet-ev.de/aktuell/AFET_inter…tkonzeption.pdf ] für ein solches Projekt erstellt, das sie dem Petitionsausschuss [ des Bundestages ] am 01.08.2008 zusandten.
Parallel zu dieser notwendigen nationalen Aufarbeitung dieses Themas sieht der AFET seine diesbezügliche verbandsinterne Verantwortung.
Seit Ende 2006 befasst er sich mit diesem Thema. Anfang 2008 führte er in Kooperation mit der Uni Koblenz, Herrn Prof. Schrapper, ein Expertengespräch durch, zu dem neben BetroffenenvertreterInnen WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen eingeladen waren.
Die Dokumentation des Gesprächs ist in der Reihe „Koblenzer Schriften“ veröffentlicht und über die Uni Koblenz erhältlich.
Für die geschichtliche Aufarbeitung ist von Bedeutung, dass im AFET zum einen die Leitungsebene der Heime und der örtlichen Jugendämter, der Landesjugendämter und der Wohlfahrtsverbände vertreten war und ist.
Zum anderen war und ist Aufgabe des AFET die Qualifizierung der Fachebene der öffentlichen Erziehung.
Vor diesem Hintergrund muss sich der Verband fragen lassen, ob und in wiefern er Zwang und Gewalt und entwürdigende Erziehungsmaßnahmen in der Erziehung ausreichend intensiv im Rahmen seiner verbandlichen Möglichkeiten thematisiert hat. Dieser Verantwortung stellt sich der AFET indem er die vorhandenen Unterlagen aus dieser Zeit sichtet und bewertet.
Die konkrete Umsetzung von Erkenntnissen und Diskussionsergebnissen in den Praxisalltag lagen und liegen nicht im Aufgaben- und Verantwortungsbereich des AFET. Damit trägt er Verantwortung für Entwicklungen, jedoch keine Verantwortung für konkrete Umsetzungen bzw. für konkretes Fehlverhalten.
Die ersten Ergebnisse der Aufarbeitung seines verbandlichen Einwirkens auf die Praxis zu den genannten Themenbereichen wird der AFET im ersten Quartal 2009 bekannt geben.
Download als PDF-Dokument [ http://www.afet-ev.de/aktuell/AFET_inter…tkonzeption.pdf ] «
Desweiteren, siehe auch das Impressum des „Bundesverband für Erziehungshilfe e. V.“ ( AFET ) @ http://www.afet-ev.de/impressum.php
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Osterstraße 27
30159 Hannover
Tel.: 0049 (0)511 / 35 39 91 40
Fax: 0049 (0)511 / 35 39 91 50
E-Mail: info@afet-ev.de
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Cornelie Bauer, Geschäftsführerin
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Steuernummer: 25/206/21022 «
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ehemaliges Heimkind« (19. November 2008, 08:17)
Oerni
unregistriert
Hallo Korrespondent aus Australien
habe jetzt mal die Seiten gelesen und muss sagen, bei dem was die vorhaben wird mir ja ganz schwindelig. Einerseits sind schon sehr gründliche Ideen in dem Vorhaben, andererseits- wenn ich das richtig verstanden habe - wollen sie bis 2011 ihre Expertisen abgeschlossen haben. Niemals, bei dem was die alle vorhaben, das kann ich jetzt schon mal so prognostizieren. Ich habe eher den Eindruck bei so geballter Wissenschaft werden die ehemaligen Heimkinder über den Tisch gezogen (sagt eine Wissenschaftlerin- Ich). Diese Projekte werden für die Älteren unter uns nicht mehr hilfreich sein. Ein letzter Punkt aus eigener beruflicher Qualifikation möchte ich auch mal ernsthaft in Zweifel ziehen: Therapeuten zur Aufarbeitung heran zu ziehen. Ehrlich gesagt ein Witz. Wann wollen die denn damit anfangen, wenn die Leute auf dem Sterbebett liegen????
Na dann bleibt mal alle schön gesund und munter, ihr werdet schon sehr alt werden müssen, bei dieser Form von Aufarbeitung noch was zu merken oder was davon zu haben. Was werden sie mit Dir machen Martin: vielleicht schicken sie Dir ja einen Therapeuten nach Australien??? Mal sehen wann Du finanziell entschädigt wirst??? Nach dem was ich gelesen habe, bin ich eher skeptisch, leider.
Gruß aus dem kalten Deutschland Oerni
habe jetzt mal die Seiten gelesen und muss sagen, bei dem was die vorhaben wird mir ja ganz schwindelig. Einerseits sind schon sehr gründliche Ideen in dem Vorhaben, andererseits- wenn ich das richtig verstanden habe - wollen sie bis 2011 ihre Expertisen abgeschlossen haben. Niemals, bei dem was die alle vorhaben, das kann ich jetzt schon mal so prognostizieren. Ich habe eher den Eindruck bei so geballter Wissenschaft werden die ehemaligen Heimkinder über den Tisch gezogen (sagt eine Wissenschaftlerin- Ich). Diese Projekte werden für die Älteren unter uns nicht mehr hilfreich sein. Ein letzter Punkt aus eigener beruflicher Qualifikation möchte ich auch mal ernsthaft in Zweifel ziehen: Therapeuten zur Aufarbeitung heran zu ziehen. Ehrlich gesagt ein Witz. Wann wollen die denn damit anfangen, wenn die Leute auf dem Sterbebett liegen????
Na dann bleibt mal alle schön gesund und munter, ihr werdet schon sehr alt werden müssen, bei dieser Form von Aufarbeitung noch was zu merken oder was davon zu haben. Was werden sie mit Dir machen Martin: vielleicht schicken sie Dir ja einen Therapeuten nach Australien??? Mal sehen wann Du finanziell entschädigt wirst??? Nach dem was ich gelesen habe, bin ich eher skeptisch, leider.
Gruß aus dem kalten Deutschland Oerni
1.) Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags gibt „Ehemalige Heimkinder-Projekt“ in Auftrag !!! - 2.) Offizielle Pressemitteilung des „Deutscher Bundestag“ re „EHEMALIGE HEIMKINDER“.
Hallo Korrespondent aus Australien
habe jetzt mal die Seiten gelesen und muss sagen, bei dem was die vorhaben wird mir ja ganz schwindelig. Einerseits sind schon sehr gründliche Ideen in dem Vorhaben, andererseits - wenn ich das richtig verstanden habe - wollen sie bis 2011 ihre Expertisen abgeschlossen haben. [...]
Nach dem was ich [ in disem zwölfseitigen Bericht @ http://www.afet-ev.de/aktuell/AFET_inter…tkonzeption.pdf ] gelesen habe, bin ich eher skeptisch, leider.
Gruß aus dem kalten Deutschland Oerni![]()
Hallo Oerni in Paderborn.
Ich kann mir selbst noch keine Beurteilung all dieser Dinge erlauben. Mit all den vielen verschiedenen anderen Dingen, die ich immer zu tun habe, alle ausführlich zu informieren, bin ich leider selbst noch immer nicht dazu gekommen diese zwölf Seiten genau zu studieren.
Und schon wieder hab ich etwas neues zu berichten und bin schwer damit beschäftigt es zu verbreiten ( siehe gleich anschließend ).
Mit freundlichen Grüßen allerseits.
Ehemaliges Heimkind ( schon mehr als 44 Jahre ansässig in Australien )
Ich erlaube mir jetzt auch HIER im Diakonie-Forum noch einmal diese offizielle Pressemitteilung des Deutschen Bundestags genau zu reproduzieren, genau so wie sie auf der Webseite des "Deutscher Bundestag" @ http://www.bundestag.de/aktuell/presse/2008/pm_0811207.html erscheint.
Offizielle Pressemitteilung des "Deutscher Bundestags" re "EHEMALIGE HEIMKINDER".
»Pressemitteilung
Datum: 20.11.2008
Bundestagspräsident Lammert bei der öffentlichen Beratung
des Petitionsausschusses zum Thema "Heimkinder"
Zeit: Mittwoch, 26. November 2008, 17 bis 19 Uhr
Ort: Paul-Löbe-Haus, Europasaal 4.900
Zum Thema der Heimunterbringung in den 60er und 70er Jahren führt der Petitionsausschuss am 26. November 2008 eine öffentliche Beratung durch, an der auch Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert und Vizepräsidentin a.D. Dr. Antje Vollmer teilnehmen werden. Auch acht Betroffene des Vereins ehemaliger Heimkinder wurden eingeladen.
Das Parlamentsfernsehen überträgt die Sitzung im Anschluss an die Plenarsitzung im Web-TV und zudem wird sie im Video-on-Demand-Bereich bereitgestellt. Bild- und Tonaufzeichnungen von Dritten sind während der Sitzung nicht gestattet. Medienvertreter können jedoch die Sitzung vom Parlamentsfernsehen mitschneiden lassen. Interessierte Redaktionen wenden sich bitte an Herrn Erwin Ludwig vom Sekretariat des Petitionsausschusses, Tel. 030 227 33845.
Interessierte Zuhörer, die keinen Hausausweis des Bundestages haben, melden sich bitte unter Angabe von Namen und Geburtsdatum beim Sekretariat des Petitionsausschusses, Platz der Republik 1, 11011 Berlin (Tel.: 030 227 35257, Fax: 030 227 36053, E-Mail: vorzimmer.peta@bundestag.de) an. Zum Einlass wird ein gültiger Personalausweis benötigt.
Für Medienvertreter gelten die üblichen Akkreditierungsregelungen des Bundestages.
Herausgeber
Deutscher Bundestag, PuK 1 - Referat Presse - Rundfunk - Fernsehen
Dorotheenstraße 100, 11011 Berlin
Tel.: (030) 227-37171, Fax: (030) 227-36192«
Die gleiche Pressemitteilung des Deutschen Bundestags war gestern auch schon auf der Webseite "Emak.org" = "Erwachsene misshandelt als Kinder"@ http://www.emak.org/news/news_index.htm ( die Webseite von der USA-Staatsbürgerin Sieglinde Alexander, die selbst von 1964-1968 [ als Waltraut Jung ] ein "Ehemaliges Heimkind" in dem geschlossenen Mädchenerziehungsheim "Haus Weiher" in Hersbruck, eine Zweiganstalt der evangelisch-lutherischen Rummelsberger Anstalten", gewesen war, und dort misshandelt worden ist ) zu finden - wodurch ich selbst erstmalig auf diese Pressemitteilung des Deutschen Bundestags aufmerksam geworden bin. Sieglinde in Amerika ist also auch immer ganz schön am Ball.
Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Ehemaliges Heimkind« (22. November 2008, 05:48)
Oerni
unregistriert
Hallo ehemaliges Heimkind,
habe gerade die Geschichte von Sieglinde gelesen und bin echt ensetzt. Es ist genau so, was mich immer wieder aufregt, Zuhause war die Folter und man hält es nicht mehr aus und kommt dann in ein Erziehungsheim, genau wie bei mir. Allerdings ist das Erziehungsheim von Sieglinde doch noch ne Spule verschärfter gewesen als bei uns, aber es gibt auch viele Paralellen. Umso mehr ärgert es mich, dass nun noch eine große Untersuchung der Erziehungsheime statt finden soll, mit vielen Definitionen und Abgrenzungen, z.B. die rechtliche Lage und bla bla bla. Eines ist doch gewiss, die Erziehungsheime haben alle gegen die grundsätzliche Würde des Menschen bzw. des Zöglings verstoßen und das hat nicht wirklich was mit der damaligen Zeit zu tun. Wir hatten den Status Quo von Verbrechern und wurden auch so behandelt. Gegen die Würde und die Ausbeutung der Arbeitskraft zum Nulltarif und in den christlichen Häusern die "christliche Indoktrination. Drei wie ich meine verbrecherische Handlungen. Das war überall gleich. Dann gab es lediglich Unterschiede in Bestrafungsformen bis hin zur Folter.
Wünsche Dir ein schönes Wochenende, wenn Du schon 44 Jahre in Australien lebst, kannst Du dann eigentlich noch deutsch??? Stelle ich mir schwierig vor. Sollte ich nächste Woche nicht in eine Augenklinik müssen, werde ich mal zu einigen Untersuchungen (Heimkider Projekt), die sie machen wollen Stellung beziehen.
Gruß Oerni
habe gerade die Geschichte von Sieglinde gelesen und bin echt ensetzt. Es ist genau so, was mich immer wieder aufregt, Zuhause war die Folter und man hält es nicht mehr aus und kommt dann in ein Erziehungsheim, genau wie bei mir. Allerdings ist das Erziehungsheim von Sieglinde doch noch ne Spule verschärfter gewesen als bei uns, aber es gibt auch viele Paralellen. Umso mehr ärgert es mich, dass nun noch eine große Untersuchung der Erziehungsheime statt finden soll, mit vielen Definitionen und Abgrenzungen, z.B. die rechtliche Lage und bla bla bla. Eines ist doch gewiss, die Erziehungsheime haben alle gegen die grundsätzliche Würde des Menschen bzw. des Zöglings verstoßen und das hat nicht wirklich was mit der damaligen Zeit zu tun. Wir hatten den Status Quo von Verbrechern und wurden auch so behandelt. Gegen die Würde und die Ausbeutung der Arbeitskraft zum Nulltarif und in den christlichen Häusern die "christliche Indoktrination. Drei wie ich meine verbrecherische Handlungen. Das war überall gleich. Dann gab es lediglich Unterschiede in Bestrafungsformen bis hin zur Folter.
Wünsche Dir ein schönes Wochenende, wenn Du schon 44 Jahre in Australien lebst, kannst Du dann eigentlich noch deutsch??? Stelle ich mir schwierig vor. Sollte ich nächste Woche nicht in eine Augenklinik müssen, werde ich mal zu einigen Untersuchungen (Heimkider Projekt), die sie machen wollen Stellung beziehen.
Gruß Oerni
Der BUNDESDEUTSCHE PETITIONSAUSSCHUSS berichtet: »Ein dunkles Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte« - Die offizielle Aufarbeitung soll jetzt beginnen.
Betreffend der offziellen Bekanntgebung des "Petitionsausschuss des Bundestags" im Zusammenhang mit der HEIMKINDERPROBLEMATIK ( vom 26.11.2008 in Berlin )
Liebe Betroffene, Unterstützer und Interessierte.
Einige von Euch werden es schon kennen, über alles schon Bescheid wissen, andere nicht. All dies ist also besonders für all die Leute gedacht, die es noch nicht wissen.
»Ein dunkles Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte«
@ http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2…nen2/index.html
» Deutscher Bundestag
- Petitionsausschuss -
Berlin, 26. November 2008
Empfehlung des Petitionsausschusses in seiner Sitzung am 26. November 2008 zur Petition die Situation von Kindern und Jugendlichen in den Jahren 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland in verschiedenen öffentlichen Erziehungsheimen betreffend: «
@ http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2…/empfehlung.pdf ( ingesamt 15 Seiten )
Und hier @ http://suche.bundestag.de/searchSimple.d…simple&x=6&y=12 existiert eine Such-Funktion um jederzeit das Archiv des "Deutscher Bundestag" zu durchsuchen ( für diese "Suche" wurde das Wort "Heimkinder" eingegeben )
Ebenso aufmerksam machen möchte ich Euch auf ein Interview vom 26.11.2008 zu dieser HEIMKINDERPROBLEMATIK mit einem heutigen Pädagogen und Heimleiter eines heutigen deutschen Kinderdorfs, seitens des WDR: »Entschädigung für ehemalige Heimkinder? - Prügel im Namen Gottes« @ http://www.wdr.de/themen/panorama/26/hei…ml#wsAddComment, wo auch schon Leserkommentare zu finden sind und wo jeder selbst einen Kommentar dazu abgeben kann.
Hoffe Euch allen hiermit gedient zu haben.
Mit freundlichen Grüßen aus Australien.
Ehemaliges Heimkind
Liebe Betroffene, Unterstützer und Interessierte.
Einige von Euch werden es schon kennen, über alles schon Bescheid wissen, andere nicht. All dies ist also besonders für all die Leute gedacht, die es noch nicht wissen.
»Ein dunkles Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte«
@ http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2…nen2/index.html
» Deutscher Bundestag
- Petitionsausschuss -
Berlin, 26. November 2008
Empfehlung des Petitionsausschusses in seiner Sitzung am 26. November 2008 zur Petition die Situation von Kindern und Jugendlichen in den Jahren 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland in verschiedenen öffentlichen Erziehungsheimen betreffend: «
@ http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2…/empfehlung.pdf ( ingesamt 15 Seiten )
Und hier @ http://suche.bundestag.de/searchSimple.d…simple&x=6&y=12 existiert eine Such-Funktion um jederzeit das Archiv des "Deutscher Bundestag" zu durchsuchen ( für diese "Suche" wurde das Wort "Heimkinder" eingegeben )
Ebenso aufmerksam machen möchte ich Euch auf ein Interview vom 26.11.2008 zu dieser HEIMKINDERPROBLEMATIK mit einem heutigen Pädagogen und Heimleiter eines heutigen deutschen Kinderdorfs, seitens des WDR: »Entschädigung für ehemalige Heimkinder? - Prügel im Namen Gottes« @ http://www.wdr.de/themen/panorama/26/hei…ml#wsAddComment, wo auch schon Leserkommentare zu finden sind und wo jeder selbst einen Kommentar dazu abgeben kann.
Hoffe Euch allen hiermit gedient zu haben.
Mit freundlichen Grüßen aus Australien.
Ehemaliges Heimkind
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